Zentralschweizer Judo-Meisterschaft 2019

Am 10. November fand die Zentralschweizer Judo-Meisterschaft in Ebikon statt. Die Elite eröffnete das Turnier. Mit Janik Arnet (-73 kg) war auch ein Shindokan-Mitglied vertreten. Am Nachmittag traten folgende vier junge Judokas des Shindokan an: Alina Banz (U 18, -52 kg), Fabio Lötscher (Schüler A, -40kg), Tim Limacher (Schüler A, -45kg) und Sophia Thiele (Schülerinnen A, -27kg). Gecoacht wurden sie von Milica.

Janik Arnet bestritt insgesamt fünf Kämpfe. Er startete ausgezeichnet: Bereits den ersten Gegner warf Janik mit Ippon auf den Rücken. So ging es im zweiten Kampf weiter. Janik erzielte zwei Waza-ari und gewann somit auch diese Begegnung mit Ippon. Sein dritter Gegner galt als Stärkster in seiner Kategorie. Dies bestätigte sich dann auch. Janik konnte sich lange sehr gut halten, geriet aber im Bodenkampf in einen Würgegriff und musste schliesslich aufgeben. In seiner vierten Begegnung hatte unser Elite-Kämpfer etwas Pech, denn er flog zweimal halbwärts auf die Seite und verlor somit mit Ippon. Nun war noch der letzte Kampf an der Reihe. Diesen konnte Janik wiederum nach zwei Waza-ari für sich entscheiden. Damit holte er sich die Bronzemedaille.

Fabio Lötscher bestritt seine Kämpfe im Pool-System (K.-o.-System), da in seiner Kategorie sieben Judokas antraten. Den ersten Kampf dominierte Fabio deutlich, doch stets gelangen ihm die Würfe wegen eines kleinen Details nicht. Doch plötzlich überraschte Fabio den Gegner mit einem wunderschönen Seoi-Nage; er gewann somit mit Ippon. Nun stand er bereits im Halbfinale. Der zweite Kampf verlief ähnlich wie der erste. Wie aus dem Nichts konnte Fabio den Gegner souverän auf den Rücken werfen und entschied so auch diesen Kampf für sich. Im nächsten Kampf ging es bereits um die Goldmedaille. Dies machte Fabio sehr nervös. Er ging konzentriert in den Kampf, doch plötzlich flog Fabio und verlor somit den Kampf. Er gewann die Silbermedaille.

Tim Limacher musste gegen jeden in seiner Kategorie kämpfen. Der erste Gegner war Tim ebenbürtig. Da es bis zum Ende der Kampfzeit Gleichstand war, ging es in den Golden Score. Nach wenigen Sekunden gewann Tim mit einem schönen Ippon. Die nächsten zwei Kämpfe verlor er leider, den einen im Festhalter und den anderen durch zwei Waza-ari. Die letzte Begegnung entschied Tim mit einem wunderschönen Ippon für sich. So sicherte sich Tim die Bronzemedaille.

Alina Banz konnte erst nach einer langen Wartezeit antreten. Da sie die einzige Kämpferin in der Kategorie U18 war, durfte sie in der Kategorie U15 +52 kg starten. Dies verunsicherte sie erst etwas, da alle Gegnerinnen deutlich schwerer als sie waren. Alina hatte gegen jede ihrer Kategorie zu kämpfen. Sie machte bei allen drei Kämpfen «kurzen Prozess»: Sie gewann alle drei Begegnungen nach kurzer Zeit mit wunderschönen Ippon. Alina darf sehr stolz auf ihre Goldmedaille sein.

Sophia Thiele war als Letzte unserer Judokas an der Reihe. Da in ihrer Kategorie nur drei Schülerinnen antraten, bestritt Sophia nur zwei Kämpfe. Im ersten Kampf war sie sehr nervös, doch ihr war die Freude anzusehen. Die Gegnerin war von Anfang an dominanter, doch Sophia liess sich nicht unterkriegen und gab ihr Bestes. Leider reichte es nicht: Sie flog zweimal Waza-ari. Nach einer kurzen Pause stand schon der nächste Kampf an. Als Sophia plötzlich einen Beinwurf machte, den sie zuvor nicht kannte, überraschte sie alle. Sie ging aus dieser Begegnung als Siegerin durch Ippon hervor und holte sich so die Silbermedaille.

Der Coach gratulierte allen Kämpferinnen und Kämpfern mit einem Samichlauspäckli.

 

Herzliche Gratulation Euch allen, Ihr habt das super gemacht!

 

Milica Radosavljevic, Coach