Asia-Night vom 15.09.2018

Zuerst fragten wir uns gegenseitig nach unserem Namen, natürlich auf Japanisch. Danach lernten wir Japanisch zählen und wendeten die Zahlen gleich bei allerlei Spielen auf den Matten an.

Zum Ausruhen spielten wir danach "Jan kan pon", das ist wie "Schere, Stein, Papier", und dann noch "Atchi muite hoi", eine lustige Variante davon. Danach gab es Reis (na klar!) mit einer feinen süss-sauren Sauce. Etliche schafften es auch, mit Stäbchet satt zu werden.

Danach war Origami angesagt: zuerst mussten viele kleine Teile gefaltet werden. Diese steckten wir dann zu einem Ball zusammen. Das wurde unerwartet ein Renner, und einige falteten ganz alleine noch einen eigenen Ball. Nachdem sich alle einen Schlafplatz auf den Matten ausgesucht und eingerichtet hatten, durfte jeder mit einem Palmblatt-Teller, Sand und Steinen einen eigenen japanischen Miniatur-Steingarten einrichten und mit der Gabel sorgfältig den Sand in Streifen rechen. So wurden wir wieder etwas ruhiger, um schlafen zu gehen - aber trotzdem dauerte das Getuschel auch nach dem Lichterlöschen noch eine ganze Weile an...

Am Morgen hätten wir etwa um acht wecken wollen, aber schon um sieben sass fast die ganze Schar mit Stirnlampen um den Tisch und faltete wie vergiftet weitere Teile für Origami-Bälle. So gab es dann auch etwas früher Morgenessen: japanische Wappen-Brötchen aus weissem Zopfteig mit roter Mitte. Danach bereiteten wir den Besuch der Eltern vor: Einige halfen beim Sushi-Machen, andere probten eine Zirkusnummer, wieder andere dekorierten das Dojo. Den Eltern gefiel es, und den Kindern scheint es auch viel Spass gemacht zu haben, nicht nur die Aufführung, sondern die ganze Asia-Night!
Könnte sein, dass es wieder einmal eine Asia-Night gibt - nicht verpassen...

Edith Birrer