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| Die Geschichte des Budo |
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Budo "Budo" bedeutet "der Weg des Krieges" und ist ein Oberbegriff für alle Japanischen Kampfkünste. Budo entstand während der Edo-Periode (1600 bis 1868) aus dem "Bujutsu" (Kunst des Krieges) heraus. Die Edo-Periode war eine sehr kriegsarme Zeit. Das bedeutete für die Samurai, dass sie nicht viel zu tun hatten. Darum begannen sie, sich über die Techniken Gedanken zu machen und sie zu studieren. Bujutsu (und später Budo) wurde ursprünglich ausschliesslich von Samurai betrieben. Der Weg nach Japan Die Ursprünge des Budo liegen in Indien, wo bereits vor etwa 3000 Jahren spezielle Kampftechniken entwickelt wurden. Von dort aus fanden sie den Weg nach China und Japan, wo es seit über 1000 Jahren ausgeübt wird. In China entwickelte sich daraus u. a. das Kung Fu, in Korea Sportarten wie Tae Kwon Do. |
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Die Entwicklung der Trainingsschwerpunkte Bis 1882 bestand das Judotraining aus Randori und Kata. Erst ab 1882 wurde das Üben der Kata ins Zentrum gerückt. Randori diente als freie Übung. Ab 1920 kam Shiai (Kampf) als zusätzlicher Schwerpunkt dazu. Im asiatischen Raum wird diese Entwicklung fortgesetzt. Anders verläuft die Entwicklung in der westlichen Welt. Hier bildet das Randori den Schwerpunkt im Training und dem Kämpfen kommt ein hoher Stellenwert zu. Kata hingegen wird nur nebenbei gelehrt und von vielen Judo- und Ju-Jitsuka nur im Hinblick auf Danprüfungen geübt. Judo als Wettkampfsport Es dauerte recht lange, bis sich Judo international als Sportart und erst recht als Wettkampfsportart durchsetzen konnte. 1956 fanden die ersten Weltmeisterschaften der Männer statt, erst 1980 die der Frauen. Vorerst dominierten die Japaner diese Sportart. Die Holländer waren die ersten, die mit Anton Geesink im Jahr 1961 einen nicht-japanischen Weltmeister stellten. Bis zur Aufnahme des Judo als Olympische Disziplin verstrichen nochmals mehrere Jahre, bis es 1964 für die Männer und 1992 schliesslich auch noch für die Frauen anerkannt wurde. Auch die Schweiz hatte ihren Olympiasieger im Judo: 1980 errang Jürg Röthlisberger im Mittelgewicht die Goldmedaille und sorgte damit für einen (vorübergehenden) Boom dieser Sportart in der Schweiz. Bis heute konnte kein weiterer Schweizer Judoka an diesen Erfolg anknüpfen. Die erfolgreichsten Schweizer Judo-Kämpfer sind momentan Sergei Aschwanden, David Papaux, Dominique Hirschier, Lena Göldi, Juliane Robra und Esther Durtschi. Judo in der Schweiz Professor Hanho Rhi, ein Koreaner, brachte Judo 1925 in die Schweiz. Er gründete 1929 in Zürich den ersten Judoclub. 1937 war er schliesslich wesentlich mit beteiligt an der Gründung des Schweizerischen Judoverbands. Seither hat sich das Judo und mit ihm auch das Ju-Jitsu in der Schweiz stetig verbreitet. Der Schweizerische Judo und Ju-Jitsu-Verband koordiniert heute die Ausbildungen der Dan-Träger, reglementiert Prüfungen und ist verantwortlich für die Förderung des Nachwuchssports und des Kaders. Ju-Jitsu Die "sanfte Kunst" ist vor allem in Europa seit wenigen Jahrzehnten verbreitet. Die Internationale Ju-Jitsu Föderation (IJJF) wurde 1977 von Deutschland, Frankreich und Schweden gegründet. Die zunehmende Popularität verdankt das Ju-Jitsu den neuen Disziplinen Ju-Jitsu Fighting-System und Duo-System. Als Selbstverteidigungssport ist es aber äusserst zeitgemäss und auch für Jugendliche sehr geeignet. Im Ju-Jitsu finden Schweizer-, Europa- und Weltmeisterschaften im Fighting-System und im Duo-System statt. World Games Da Ju-Jitsu keine Olympische Sportart ist, nehmen Ju-Jitsu-Kämpfer an den World-Games teil, die seit 1981 ebenfalls alle vier Jahre stattfinden. Seit 1997 ist Ju-Jitsu an den World Games mit den Disziplinen Fighting-System und Duo-System vertreten. Die Schweiz gehört im Duo-System zu den Spitzennationen, stellt sie doch gegenwärtig gleich zwei Weltmeister-Paare im Duo-System:
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Philosophie und Gedankengut
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Mondo Das Wort „Mondo“ ist Japanisch und steht für „Frage und Antwort“. In Japan nennt man den Dialog zwischen dem Schüler und seinem Lehrer Mondo. Der Schüler fragt und der Lehrer gibt Antwort. Es ist eine der vier Methoden, mit welcher Jigoro Kano wollte, dass die Schüler unterrichtet werden sollen (neben Ko (Lektüre), Randori und Kata) Frage: Woher kommen die verschiedenen Gurtfarben? Antwort: Das System mit den verschiedenen Gurtfarben, wie wir es heute kennen, gibt es noch nicht allzu lange. Bevor Jigorō Kanō das Jūdō lehrte, gab es in den Kampfkünsten nur die Schüler und einen Meister. Sobald der Meister der Meinung war, dass ein Schüler alles von ihm gelernt hat, gab er ihm ein Diplom und damit die Berechtigung die Kampfkunst zu lehren. Jigorō Kanō unterschied bis 1883 nur in eine Unterstufe und eine Oberstufe, welche sich durch weisse und schwarze Gürtel von einander unterschieden. Er entwickelte 1895 ein System, in welchem er für die Träger des weissen Gurtes sechs Stufen (Kyū) unterteilte. Zum Erreichen der nächsten Stufe mussten die Jūdōka die im Go-Kyo festgehaltenen Techniken kennen und ungefähr ausführen können. Etwa zur gleichen Zeit entwickelte man im Kendō (Weg des Schwertes) ein Gradierungssystem von 10 Stufen (genannt „Dan“) Hier ging es nicht darum, für jede Stufe andere Techniken zu präsentieren, sondern die Techniken auf immer höherem Niveau auszuführen. Später wurden beide Systeme vereint und es wird heute in Kyū für Schüler-Stufen und Dan für Fortgeschrittenen-Stufen unterschieden. Jigorō Kanō hat das Gradierungs-System nicht auf 10 Dan limitiert. Er hielt fest, dass es keinen Grund gäbe, wenn jemand es schaffe, noch eine höhere Qualität seines Jūdō zu erlangen, dieser Person nicht einen noch höheren Grad zu verleihen. Bisher wurde darauf aber verzichtet. Bis heute haben erst 15 Personen vom Kodōkan den 10. Dan verliehen bekommen. Der nach Frankreich ausgewanderte Schüler Kanōs Mikinosuke Kawaishi führte in Frankreich 1930 für jeden Kyū-Grad eine eigene Farbe ein. Dieses System wird inzwischen fast überall angewendet. Im Kodōkan und vereinzeltet in weiteren Schulen verzichtet man bei den Erwachsenen weiterhin auf diese Farben. Begründet wird dies oft damit, dass der Sinn in den Gradierungen nicht darin liegt, mit der höheren Kyū-Stufe angeben zu können, sie dient einzig dazu, dem Schüler selbst zu zeigen, dass er Fortschritte gemacht hat. Das Kyu-System, wie es in den meisten Ländern der Welt heute verwendet wird:
Das aktuelle Dan-System:
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| Technisches | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
"Nage" bedeutet Wurf, "Waza" heisst Technik. Insgesamt gibt es fast 70 verschiedene Wurftechniken. Diese Techniken sind im Judo entsprechend ihrer Ausführung in fünf Technik-Gruppen eingeteilt. Eine andere Einteilung ist die Go-Kyo des Kodokan, in welcher 40 Techniken entsprechend ihrer Schwierigkeit in fünf Gruppen (Go = fünf; Kyo = Stufe) eingeteilt sind. Jeder Wurf besteht aus drei mehr oder weniger ausgeprägten und unterscheidbaren Phasen:
Ashi Waza (Fuss-/Beintechnik) Ashi Waza werden mit Hilfe des Fusses bzw. des Beines ausgeführt. Es gibt Sichel-, Rad- und Fegetechniken. Bei den Sicheltechniken wird das Standbein des Partners angegriffen, bei Fegetechniken das unbelastete Bein und bei Radtechniken eines oder beide Beine blockiert. Diese Techniken erfordern eine gute Koordination der Bein- und Armbewegungen und ein genaues "Timing". Die Ashi Waza bilden die grösste Technik-Gruppe. Die 15 wichtigsten Würfe dieser Gruppe sind: O Soto Otoshi (grosses äusseres Fallenlassen), O Soto Gari (grosses äusseres Sicheln), Ko Soto Gari (kleines äusseres Sicheln), O Uchi Gari (grosses inneres Sicheln, Ko Uchi Gari (kleines inneres Sicheln), Ko Soto Gake (kleines äusseres Weghaken), De Ashi Barai (den gehenden Fuss webwischen), Okuri Ashi Barai (senden, Beine wegwischen: beide Beine werden weggewischt), Sasae Tsuri Komi Ashi (Fuss blockieren, fischen, aufladen), Harai Tsuri Komi Ashi (Fuss wegwischen, fischen, aufladen), Hiza Guruma (Knie Rad), Ashi Guruma (Fuss Rad), O Guruma (grosses Rad), O Soto Guruma (grosses äusseres Rad), Uchi Mata (innen Oberschenkel) Koshi Waza (Hüfttechnik) Koshi Waza werden mit Hilfe der hüfte ausgeführt. Dabei wird die eigene Hüfte durch eine schnelle Eindrehbewegung unter die Hüfte des Partners und dieser durch Zug am Ärmel und am Oberkörper zu Fall gebracht. Diese Techniken erfordern Schnelligkeit und Beweglichkeit. Die Gruppe umfasst folgende zehn Würfe: Uki Goshi (schwimmende/flatternde Hüfte), O Goshi (grosse Hüfte), Harai Goshi (Hüfte wegwischen), Tsuri Goshi (Hüfte fischen), Koshi Guruma (Hüfte Rad), Tsuri Komi Goshi (Hüfte fischen und aufladen), Hane Goshi (angesprungene Hüfte), Ushiro Goshi (rückwärts Hüfte), Utsuri Goshi (Wechsel Hüfte), Sode Tsuri Komi Goshi (Ärmel, Hüfte fischen und aufladen) Te Waza (Handtechnik) Te Waza werden mit Hilfe der Hand ausgeführt. Dabei wird der Partner mit dem eigenen Körper am Ausweichen gehindert und "von Hand" zu Fall gebracht. Diese Techniken erfordern Schnelligkeit und ein gutes "Timing". Die bekanntesten Würfe dieser Gruppe sind: Seoi Nage (Rücken Wurf), Ippon Seoi Nage (einhändiger Rückenwurf), Tai Otoshi (Körper fallen lassen), Sukui Nage (löffelnder Wurf), Kata Guruma (Schulter Rad), Uki Otoshi (schwimmend/flatternd fallen lassen), Sumi Otoshi (Ecke fallen lassen), Kuchiki Taoshi (morschen Baum fällen) Yoko Sutemi Waza (seitliche Opferwürfe) Yoko Sutemi Waza werden ausgeführt, indem man sich, ohne den Griff zu lösen, seitwärts fallen lässt und den Partner so zu Boden reisst. Diese Techniken sind meist schwieriger auszuführen, weil sie eine gute Kontrolle des eigenen Körpers und dem des Partners erfordern. Sie sind daher erst für fortgeschrittene Budoka zu empfehlen. Die wichtigsten Würfe dieser Gruppe sind: Uki Waza (schwimmende/flatternde Technik), Yoko Gake (seitliches Weghaken), Yoko Otoshi (seitlich fallen lassen), Yoko Guruma (seitliches Rad), Yoko Wakare (seiltiches Trennen), Uchi Maki Komi (inneres Einrollen), Soto Maki Komi (äusseres Einrollen), Hane Maki Komi (angesprungenes Einrollen) Ma Sutemi Waza (gerade Opfertechniken) Ma Sutemi Waza werden ausgeführt, indem man sich mit seinem Schwerpunkt unter den Schwerpunkt des Partners fallen lässt und diesen über den eigenen Kopf hinweg zu Fall bringt. Diese Techniken erfordern ein Höchstmass an Selbstkontrolle und an Kontrolle über den Partner. Sie sind erst für weit fortgeschrittene Budoka zu empfehlen. Die Würfe dieser Gruppe sind: Tomoe Nage (wirbelnder Wurf, Kreis Wurf), Ura Nage (Wurf nach hinten), Sumi Gaeshi (entgegengesetzt werfen), Hikkomi Gaeshi, Tawara Gaeshi (Strohballen Gegenwurf) |
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| Kata | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nage no kata und Katame no kata bilden zusammen die Randori no kata
(Formen des freien Bewegens).
Jede Kata beginnt und endet mit einem genauestens vorgeschriebenen Zeremoniell. Bei der Ausführung der Kata zählen nebst der Korrektheit der Techniken auch die Harmonie der Partner, die Dynamik und die Ausstrahlung. Deutlich soll der Gegensatz von Aktion und Reaktion, von Ruhe und Entschlossenheit, von Angriff und Verteidigung gelernt, erlebt und gezeigt werden. Nage no kata Die Nage no kata
besteht aus
fünf Gruppen zu je drei Wurftechniken, in welchen die
unterschiedlichen
Wurfprinzipen veranschaulicht werden. Jede Wurftechnik wird rechts und
links
ausgeführt.
In der ersten Gruppe werden die Te-waza (Handtechniken) gezeigt:
Katame no kata Wie die Nage no kata besteht auch die Katame no kata aus fünfzehn Techniken, die aber gemäss der Zugehörigkeit der Techniken in nur drei Gruppen eingeteilt sind. Jede Gruppe veranschaulicht ein anderes technisches Prinzip sowohl des Kontrollierens als auch der Bewegungen beim Versuch, sich aus der Kontrolle zu befreien. Die erste Gruppe umfasst die Osaekomi-waza (Festhaltetechniken)
Kime no kata Die Kime no kata
wurde
geschaffen, um die Grundlagen von Angriff und Verteidigung in realen
Kampfsituationen zu unterrichten. Die Kime no kata umfasst 20
Techniken, wovon die ersten acht im Sitzen und die letzten 12 im Stehen
ausgeführt werden. Alle diese Techniken sind in Situationen
des
normalen Lebens anwendbar, um sich gegen Angriffe zu verteidigen. Da
sie Schläge auf lebenswichtige Punkte enthalten, sind sie im
Randori verboten.
Erste Gruppe: Idori (kniend am Boden) Die ersten fünf Angriffe sind ohne Waffe, bei den drei letzten Techniken greift Uke mit dem Tanto (Messer) an.
Von diesen 12 Techniken werden die ersten 8 Angriffe wieder ohne Waffe ausgeführt, für die neunte und zehnte Technik greift Uke mit dem Tanto (Messer) an und für die beiden letzten Techniken wird zum Angriff ein Katana (Schwert) verwendet. Für Wettkämpfe (Meisterschaften) sind vom Kodokan Holzwaffen (Holz-Tanto und Bokken) vorgeschrieben.
Kodokan goshin jutsu Kodokan goshin jutsu ist die einzige dieser Formen, die nicht von Jigoro Kano als Kata bezeichnet wurde. Darum steht dieser Ausdruck nicht im Titel. Eingeführt wurde Kodokan Goshin Jutsu 1956. Es ist eine Zusammenstellung von 21 Selbstverteidigungstechniken. 12 davon zeigen Abwehrtechniken gegen einen unbewaffneten Angreifer, neun gegen einen bewaffneten. Die verwendeten Waffen sind aus Holz. Angriffe ohne Waffen Die ersten sieben Angriffe sind aus der Nähe, die nächsten fünf aus der Distanz.
Die ersten drei Angriffe werden mit dem Messer ausgeführt, die zweiten drei mit einem Stock und die letzten drei mit Pistole.
Ju no kata Ju no kata wird häufig auch mit "Sanfte Formen" übersetzt. Ziel der Ju no kata ist zu beweisen, dass Geschmeidigkeit die Kraft besiegt. "Sanft" bedeutet in diesem Fall nicht, ohne Energie zu üben, sondern das Aufgeben des Angreifers, sobald er merkt, dass er verloren hat. Der Ausdruck von Harmonie und Entschlossenheit entsteht durch den ständigen Wechsel von Spannung und Entspannung. Der angreifenden Kraft soll Widerstand entgegengesetzt werden. Die Ju no kata kann überall und jederzeit ausgeführt werden, da Uke nie fällt; es sind nicht einmal spezielle Judokleider dazu notwendig. Die Ju no kata lehrt das Konzept des Ju und trainiert den Körper. Anhand der Ju no kata kann jedermann die Judotheorie erlernen, unabhängig von Alter und Konstitution. Die Ju no kata ist in drei Gruppen zu je fünf Techniken eingeteilt. Die einzelnen Gruppen haben keine speziellen Namen.
Itsutsu no kata Itsutsu no kata wurde von Jigoro Kano nie fertig gestellt. Das ist der Grund, weshalb die fünf Techniken keine Namen haben. Sie stellen Naturgewalten dar, wie die Kraft des Wassers, der Wellen, des Windes oder der Gestirne. Die beiden ersten gleichen Jujutsu-Techniken der Tenshin Shinyo-Schule. Die drei weiteren sind vom Charakter her völlig anders, als was bisher aus dem früheren Jujutsu bekannt ist. Koshiki no kata Dies ist die einzige Kata, die Jigoro Kano nicht selbst geschaffen, sondern von einer alten Schule - der Kitoryu - übernommen hat. Er hat die Techniken teilweise leicht verändert und sie als Koshiki no kata ins Kodokan-Judo aufgenommen. Die 21 Techniken sind zwei Gruppen zugeordnet: Omote umfasst 14 Techniken, Ura deren sieben. Diese Kata erlaubt Einsichten in die Ursprünge des Judo. Ursprünglich wurde diese Kata in Rüstungen ausgeführt, was die etwas schwerfällig und steif scheinenden Bewegungen begründet. Omote (Vorderer Teil)
Quelle/Literaturhinweis: Kano, Jigoro: Kodokan Judo. Herausgegeben unter der Aufsicht des Kodokan Redaktionsausschusses, übersetzt von Dieter Born. Bonn, Verlag Dieter Born (2007) (ISBN 987-3-922006-25-1), S. 144 ff |